Verstopfung in der Schwangerschaft und bei Kindern


Verstopfung in der Schwangerschaft

Verstopfung und Schwangerschaft

Verstopfung in der Schwangerschaft ist ein verbreitetes Beschwerdebild, das nach Rücksprache mit der Ärztin gut behandelt werden kann.

Obwohl wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt, ist vermutlich das Zusammenspiel mehrerer Faktoren Auslöser dieser bisweilen schmerzhaften Darmträgheit.

Eine Ursache liegt sicherlich im veränderten Hormongleichgewicht einer schwangeren Frau. Die vermehrt gebildeten weiblichen Sexualhormone beschränken die Bewegungen der gesamten inneren Muskulatur, ein Schutzmechanismus, der den Fötus in der Gebärmutter – die ja auch ein Muskel ist – vor übermäßigen Erschütterungen bewahren soll. Diese Einschränkung betrifft natürlich ebenso die Darmmuskulatur, deren Bewegungsfähigkeit allerdings notwendig für eine regelmäßige Verdauung ist.

Verstopfung bei Kindern

Verstopfung bei Kindergarten- und Schulkindern ist nicht selten, in der Regel aber eine harmlose und gut zu therapierende Verdauungsstörung.

Ein entscheidendes Problem bei der Behandlung von Verstopfung bei Kindern ist die Tatsache, dass die Eltern oft über einen längeren Zeitraum gar nichts davon bemerken. Wenn das Kind also weniger als zwei Mal pro Woche sein „großes Geschäft“ erledigt, über kurz anhaltende aber regelmäßige Bauchschmerzen bzw. Schmerzen beim Stuhlgang klagt oder den Stuhldrang bewusst zurückhält, kann eine Verstopfung vorliegen, und das Eingreifen der Eltern wird erforderlich.